Wappen

In Silber auf einem grünen Hügel, durch den sich ein mit fünf roten Sternen belegter silberner Bach schlängelt, eine fünftürmige rote Zinnenburg.

Das Wappen der Stadt Meldorf geht auf die historische Vorlage des Kirchspielsiegels zurück. Bereits in vorchristlicher Zeit Zentrum Dithmarschens, wird Meldorf im 9. Jh. Sitz einer Tauf- und Mutterkirche. Die älteste Bezeichnung "Milindorp" weist den Ort als "Dorf an der Miele" aus. Dieser kleine Fluß wird im Wappen als silberner Wellenbalken wiedergegeben. Schon um 1250 Stadt, war Meldorf während des Mittelalters Dithmarschens Hauptort. Die Landesversammlungen wurden bis 1447 in Meldorf abgehalten, der Vogt des Bremer Bischofs als Landesherrn hatte hier seinen Sitz, und die Kirche gilt bis heute als "Dom der Dithmarscher". Nach der Niederwerfung des Bauernstaates 1559 wird Meldorf nur noch als Flecken bezeichnet. Unter preußischer Herrschaft erhielt es 1869 das Stadtrecht zurück. Das älteste Siegel von 1265 zeigt in der Hauptsache das Bild des heutigen Wappens. Jedoch stehen die fünf Türme getrennt voneinander, ohne verbindendes Bauwerk. Vermutlich bezeugen sie die städtische Rechtsstellung Meldorfs. Die Fünfzahl der Türme und Sterne vertritt angeblich die fünf früheren Stadtteile. Das älteste Siegel zeigt das Wellenband ohne Sterne. Ein Siegel von 1478 weist nur vier Türme auf, die aus einem gotischen Bau hervorragen. Vom Ende des 16. Jh. an ist das Siegel gleichbleibend: fünf Türme mit einer verbindenden Burganlage. Die heute amtliche, an "romantischen" Vorlagen des 19. Jh. orientierte Fassung geht auf den Gestalter der Wappenfenster im großen Sitzungssaal des um 1900 errichteten Kreishauses in Meldorf zurück. Eine Genehmigung erfolgte nicht.

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