Ausstellungen
In Meldorf, der Kulturhauptstadt Dithmarschens, spielt auch die bildende Kunst eine besondere Rolle. Ob Malerei, Grafik, plastische Gestaltung oder Fotografie - unterschiedliche Ausstellungsorte bieten Platz, die schönen Objekte zu präsentieren.
Mobile Kinderwelten – Was Kinder schon immer bewegt hat
Dithmarscher Landesmuseum, Domstraße 3 vom 26.10.2025 bis 30.08.2026
Der Kindheitstraum vom coolen Bonanzarad, das Rattern des Tretrollers auf Kopfsteinpflaster, die Frage ob Rollschuh oder Inlineskates – schon die Erinnerung an die fahrbaren Untersätze auf Rollen, Rädern und Kufen bewegt uns.
In Kooperation mit dem Deutschen Fahrradmuseum und der Sammlerin Eva-Maria Mayer aus Bad Endorf blicken wir auf mehr als 150 Jahre „mobile Kinderwelten“. Dabei präsentieren die ausgestellten, zum Teil skurrilen und seltenen Vehikel eine ungeahnte Bandbreite an Erfindergeist, kindlicher Fantasie und technischer Kreativität.
Doch nicht nur das: Die Geschichte der kindlichen Mobilität ist ein Spiegel gesellschaftlicher Entwicklungen, der jeweiligen Zeit und ihrer Moden. Schaukelpferd, Kettcar, Korbkinderwagen, Seifenkisten und weitere Spielfahrzeuge versetzen Alt wir Jung in die Vergangenheit und lassen uns erfahren, warum uns bewegt, was uns bewegt.
7. Junior Culturpreis 2026 - VIELFALT
Dithmarscher Landesmuseum, Domstraße 3 vom 25.04. bis 14.06.2026
Nach der erfolgreichen Ausstellung des Meldorfer Culturpreises 2025 unter dem Moto "Vielfalt" wurde in 2026 wieder der Junioren Culturpreis zum gleichen Thema ausgeschrieben. Die Ausstellung wird am 25.04.2026 um 11 Uhr eröffnet und wird dann bis zum 14.06.2026 zu sehen sein. Interessierte können sich hier zu den Öffnungszeiten des Dithmarscher Landemuseum die Werke der jungen Künstlerinnen und Künstler ansehen.
Pressevielfalt in der Landwirtschaft
Schleswig-Holsteinisches Landwirtschaftsmuseum, Jungfernstieg 4 ab 12. Oktober
Wer in diesem Fall beim Wort „Pressevielfalt“ zuerst an die Tageszeitung denkt, ist schief gewickelt: Hier geht es um die landwirtschaftlichen Maschinen zum Sammeln, Pressen, Binden und Laden von Silage, Heu und Stroh.
Musste man früher noch loses, beim Mähen bzw. Dreschen anfallendes Heu und Stroh aufwändig per Hand bündeln oder mit Rechen hochraffen und binden, um es anschließend auf dem Heuboden oder in die Scheunen einzubringen, erleichterte bereits 1901 die Erfindung der Presse (vorgestellt von der Fa. Welger aus Wolfenbüttel) diese Arbeit immens. Vor allem konnten Stroh und Heu durch das Pressen zu Ballen deutlich platzsparender eingelagert werden.
Ob als Quader oder Rundballen, ob mit Garn, Draht oder einem Netz zusammengebunden, ob niedrig- oder hochverdichtet: Die Sonderausstellung zeigt Funktion und Nutzen dieser Technik sowie die „Pressevielfalt“, die sich im Laufe der letzten 100 Jahre entwickelt hat. Zudem geht sie auf die Verwendung und Bedeutung von Stroh und Heu in der Landwirtschaft ein.
Weitere Infos unter www.landwirtschaftsmuseum.sh.