Vergessene Frauen – „Frau Voß“ berichtet

Dass die Frauen und Schwestern berühmter Persönlichkeiten mehr als bloß Fußnoten oder Randfiguren in der Geschichtsschreibung sein können, zeigt Museumsführerin Ursel Burmeister: Sie schlüpft in die Rolle dreier Frauen, um deren Leben und das ihrer namhaften Ehemänner bzw. ihres Bruders aus ungewohnter Perspektive näher vorzustellen und von der damaligen Zeit zu erzählen. Am Mittwoch, dem 01. April 2026 bildet Ernestine Voß, geb. Boie den Abschluss der Reihe. Als jüngste Schwester hatte sie ein inniges Verhältnis zu ihrem Bruder Heinrich Christian Boie. Sie besuchte ihn in Berlin und „erfand“ später die Ferienstraße Eutin – Meldorf. Ihre Berichte über ihre „Überfälle“ des Bruders mit ihren fünf Kindern sind wahre Poesie.