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Björn Rohde

„Mein Motto lautet: Der Mensch zählt, nicht die Diagnose.”

Björn Rohde ist 1984 in Hamburg geboren und lebt seit 1989 in Meldorf. Als Mensch mit Behinderung treibt er aktiv die Inklusion vor Ort voran und freut sich über die tolle Gemeinschaft in Meldorf.

Wird Gemeinschaftssinn in Meldorf großgeschrieben?

Als Mensch mit Handicap (Rollstuhlfahrer) finde ich, dass der Gemeinschaftssinn in Meldorf im Vordergrund steht. Die Menschen sind stets freundlich und hilfsbereit. Tolle Projekte wie zum Beispiel „Zum Glück inklusiv“ des KJR Dithmarschen in Kooperation des Landesjugendrings Schleswig-Holstein oder die Zusammenarbeit zwischen der Meldorfer Gelehrtenschule und der Astrid-Lindgren-Schule fördern die Inklusion von Menschen mit Behinderung und bauen Barrieren ab.

Wie gestaltest du das Miteinander in Meldorf?

Ich versuche immer offen und authentisch zu sein. Die Inklusion liegt mir sehr am Herzen. Ich „baue Brücken“ um den Menschen ihre Berührungsängste mit behinderten Menschen zu nehmen. Mein Motto lautet: Der Mensch zählt, nicht die Diagnose. Dazu gehört miteinander in den Dialog zu treten und aufeinander einzugehen.

Gibt es dir Kraft zu helfen?

Menschen zu helfen oder zu inspirieren macht mich glücklich. Mir ist der soziale Zusammenhalt in unserer Gesellschaft sehr wichtig. Ich nehme auch persönlich viel aus Gesprächen und Treffen mit anderen Menschen mit und bin mir sicher, dass wir viel voneinander lernen können.

Ist dir ein Ereignis in besonderer Erinnerung geblieben?

Die Eröffnung der „Lebenshilfe Dithmarschen“ in Meldorf ist mir in positiver Erinnerung geblieben. Diese Einrichtung ist eine Begegnungsstätte für Menschen mit und ohne Behinderung. Die Lebenshilfe ist außerdem Anlaufstelle für Menschen mit Behinderung und Angehörige sowie betreuende Personen bei allen Fragen rund um die Themen Arbeiten und Wohnen. Schön finde ich auch die vielen Freizeitangebote, die für alle Interessierten offen zugänglich sind.

Was wünscht du dir für Meldorf?

Es wäre erfreulich, wenn es in Meldorf mehr soziale Treffpunkte geben würde, um dort neue Leute kennenzulernen. Ich bin mir aber sicher, dass die Menschen hier vor Ort weiterhin für ein tolles Miteinander sorgen und die Inklusion in Meldorf mit vielen bereichernden Aktionen vorangeht.

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