Gundula Knop

„Heimat ist für mich ein tiefes Gefühl der Verbundenheit mit lieben Menschen und dem Ort.”

Gundula Knop ist 56 Jahre jung, vom Beruf Krankenschwester und ehrenamtlich in der Freiwilligen Feuerwehr tätig. Seit bereits 17 Jahren wohnt sie in Meldorf.

Was bedeutet Heimat für mich?

Heimat ist für mich ein tiefes Gefühl der Verbundenheit mit lieben Menschen und dem Ort, in dem ich mich glücklich fühle. Heimat bedeutet für mich eine Oase der Geborgenheit, Sicherheit, Liebe und dem Angekommen sein. Heimat ist dort, wo ich am liebsten bin, bei Menschen, die mich so akzeptieren und mögen, wie ich bin. Das sind in erster Linie meine Freunde und mein Häuschen mit Garten in meiner Wahlstadt Meldorf. In meiner Heimat sind meine Sorgen kleiner, tanke ich Kraft, kann ich „Ich“ sein und finde mein Leben schön.

Woran denke ich, wenn ich Meldorf höre?

Wenn ich Meldorf höre, denke ich als Erstes an meine Jugendzeit, in der ich auf dem Weg nach Büsum durch Meldorf mit dem für mich gefühlt ständig geschlossenen Bahnübergang gefahren bin. Damals dachte ich, was für ein nettes Städtchen, mit einer beeindruckenden „großen Kirche" und nervigem Zugverkehr.

Heute verbinde ich Meldorf mit Glück, Gesundheit, immer Wind und salzige Luft. Ich denke an den Speicherkoog mit Meldorfer Hafen und Natur pur, an super Kinoabende, gute Restaurants und friedliches Leben mit sehr freundlichen Dithmarscherinnen und Dithmarschern. Auch tolle Veranstaltungen wie den Meldorfer Brückenlauf, die Meldorf Woche und Flohmärkte fallen mir dazu ein.

Wie gestalte ich das Leben in Meldorf für mich?

Ich bin 2003 nach Meldorf gezogen. Durch Vollzeitjob und langen Arbeitsweg war es schwer, sich im Alltagsleben zu integrieren, Meldorferinnen und Meldorfer kennenzulernen, geschweige denn Freundschaften zu schließen.

Erste Abhilfe schaffte der Eintritt in den Sportverein „TURA“. Hier lernte ich sehr liebe Menschen kennen und schätzen. 2018 reduzierte ich meine Arbeitszeit und beschloss, in der gewonnenen Zeit ehrenamtlich tätig zu werden. Ich entschied mich für die Freiwillige Feuerwehr. Meine anfänglichen Zweifel, mit 53 Jahren diese Tätigkeit auszuüben, wurden mir von der Wehrführung und den Kameradinnen und Kameraden schnell genommen. Heute bin ich eine engagierte und voll integrierte freiwillige Feuerwehrfrau der Stadt Meldorf.

Bin ich gerade nicht am Arbeiten oder ehrenamtlich tätig, genieße ich Haus und Garten, gehe mit Freunden ins örtliche Kino, essen in meinen Meldorfer Lieblingsrestaurants und unternehme Radtouren und Spaziergänge, am liebsten im Speicherkoog.

Weshalb habe ich Meldorf zu meinem Lebensmittelpunkt gemacht?

Vor 17 Jahren hat ein Meldorfer Haus im Internet unsere Neugier geweckt. Nach einer ersten Besichtigung und einem nebligen Anfahrtsweg von 62 km konnten wir uns nicht gleich entscheiden. Nach einem zweiten Besichtigungstermin und einem ausgiebigen Stadtbummel bei Sonnenschein konnten wir dem Haus und Meldorf nicht mehr widerstehen. Wir stellten durch Recherche und persönlicher Erkundung fest, hier gibt es alles, was wir brauchen: Das Meer um die Ecke, Natur pur, Geschäfte, die wir mögen, wichtige Fachärztinnen und -ärzte, gute Restaurants, ausreichend Kulturangebote, gute Verkehrsanbindung und das Gefühl dort, wohnen zu können, wo andere Urlaub machen. Somit fiel die Wahl auf Meldorf. Diese Entscheidung haben wir bis heute nicht bereut.

Was wünsche ich mir für Meldorf?

Ich wünsche mir für Meldorf stetiges Wachstum, eine stabile Wirtschaftslage, einen belebten Stadtkern mit vielen florierenden Geschäften, gut gehenden Restaurants und eine gute ärztliche Versorgung. Integration und Inklusion sollen weiterhin gut gelingen. Auch der Erhalt des Fairtrade-Zertifikats ist für mich wünschenswert. Und zu guter Letzt wünsche ich mir mehr ehrenamtliches Engagement der Meldorfer Bürger vor allen Dingen für die Freiwillige Feuerwehr.

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